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24. Juni bis 3. Juli 2022


Italien-Freizeit

Erster Tag

 

Voller Vorfreude trafen Sascha, Kevin und ich am Freitagmorgen zur Abreise im Haus Odenwald ein.

Zu Beginn gab es schon die erste Überraschung für unsere Klienten, denn aus privaten Gründen fuhr auch meine Tochter Jody mit, die fast allen ganz unbekannt war. (Hier nochmal ein großer Dank an Caro und Christian, die mir diese Freiheit eingeräumt haben).

Zusammen packten wir noch die verschiedensten Dinge ein und nach mehreren Anläufen konnten wir dann um ca. 10:30 Uhr die lange Reise antreten.

Auf dem Hinweg fuhren wir durch die Schweiz. Alle waren begeistert von dem Anblick der Berge, es war schlichtweg atemberaubend.

Als wir in Italien ankamen hatten wir „nur noch“ eine Stunde fahrt vor uns.

Aber wie ist es, wenn man sich auf die Technik verlässt?

Natürlich musste es einen Zwischenfall geben und wir wurden, warum auch immer, falsch gelotst, und so fuhren wir nochmals über 1,5 Stunden. Um ca. 00.46 Uhr erreichten wir dann endlich das Hotel.

Trotz der langen Fahrt, bei der natürlich viele Pausen eingeplant wurden, hatten alle gute Laune und freuten sich, nun endlich, den Urlaub antreten zu können.

 

Zweiter Tag

 

Wir starteten ganz entspannt um 08:00 Uhr mit dem Frühstück. Gemeinsam reflektierten wir nochmals die Fahrt und wie für jeden die erste Nacht gewesen war.

Anschließend besprachen wir, was wir heute machen möchten. Um es etwas ruhiger angehen zu lassen, einigten wir uns darauf, dass wir uns die Stadt anschauen gehen.

Gesagt getan, wir machten uns fertig und fuhren gemeinsam los.

Wir verbrachten den Tag am Lago Maggiore, aßen zu Mittag, gingen spazieren und hörten im Park den Straßenmusikern zu wie sie ihre Musik spielten.

Als wir abends wieder im Hotel ankamen, gab es dann auch schon bald Abendessen. Den meisten war (noch) unbekannt, was in Italien üblich ist: Nudeln werden als Vorspeise gegessen, dann Fleisch oder Fisch mit Beilage als Hauptgang, und danach auch immer noch eine Nachspeise… Kurz gesagt, wir sind jeden Tag mehr als nur satt geworden! J

 

Dritter Tag

 

Auch den dritten Tag starteten wir ganz entspannt morgens um 08:00 Uhr mit dem Frühstück. Am Vortag war öfter der Wunsch geäußert worden, ans Meer zu fahren – deshalb war das Meer das nächste Ausflugsziel.

Und so ging es gegen 11:00 Uhr in Richtung Genua.

Dadurch, dass wir mit zwei Bussen unterwegs waren, machte uns die Parkplatzsuche etwas zu schaffen. Aber es wäre ja auch gelacht wenn immer alles reibungslos über die Bühne ginge… Solange jeder die Situation noch belächeln konnte, war es auszuhalten.

Am Strand angekommen, aßen wir in einer „angesagten Strandbar“ zu Mittag,. Es gab Spaghetti mit Meeresfrüchten, denn wir brauchten eine Stärkung für den weiteren Tag am Strand.

Gemeinsam breiteten wir uns am Strand aus und suchten anschließend die Abkühlung im kalten Nass.

Kevin nahm seine Schwimminsel mit und so konnte jeder der wollte, auch mal auf dem Meer seine Seele baumeln lassen und einfach den wahnsinnigen Anblick des Meeres und der Berge auf sich wirken lassen.

Um 18:30 Uhr beschlossen wir nach einem Eis, die Heimreise anzutreten. Da wir zu spät ins Hotel kamen und die Küche bereits geschlossen war, wurde auf Kosten des Hauses für jeden eine Pizza bestellt.

 

Vierter Tag

 

Unser vierter Tag startete so, wie die beiden vorherigen Tage. Doch jetzt war es der Wunsch, heute im Hotel zu bleiben und einfach nichts zu tun. Diesem Bedürfnis kamen wir selbstverständlich nach, und so schliefen fast alle nochmal ein ordentliches Stück nach dem Frühstück.

Zum Mittagessen fuhren Sascha und Kevin los und holten für jeden Döner. Denn so wie letztes Jahr in Holland, musste natürlich auch in Italien ein Döner probiert werden.

Nachmittags machten Kevin und ich ein Angebot für die Leute, die genug geruht hatten, und so fuhren wir nochmal für zwei Stunden an den See und gingen Kaffee trinken und Schwimmen.

 

Fünfter Tag

 

Am fünften Tag klärten wir mit dem Hotel, dass wir etwas später frühstücken wollten. So trafen wir uns erst um 08:30 Uhr am Frühstücksbuffet.

Der nächste Wunsch unserer Klienten war es, einkaufen zu gehen. Also schauten wir im Internet nach einem „Einkaufspalast“ in der Nähe.

Natürlich fanden wir direkt einen. Wir machten uns fertig und fuhren los. Nach ca. 20 Minuten hatten wir dann auch schon unser Ziel erreicht.

Es war schön zu beobachten, wie einige ihren Liebsten zuhause Dinge gekauft haben, um ihnen eine Überraschung zu machen oder auch um Erinnerungsstücke zu besitzen.

In dem Einkaufscenter aßen wir anschließend auch zu Mittag.

Da uns das Hotel im Vorfeld angeboten hatte, die große Terrasse im Hotel zu nutzen, kauften wir noch reichlich Knabbersachen, alkoholfreie Getränke, Cola und Fanta, um den Nachmittag und den Abend auf besagter Terrasse ausklingen zu lassen.

Wir saßen bis in Nacht zusammen, hörten Musik, lachten und redeten miteinander. Dieser Abend war einer der schönsten der Freizeit.

 

Sechster Tag

 

Wie auch sonst? – Der Tag 6 begann wieder mit dem gemeinsamen Frühstück.

Wieder besprachen wir, was wir heute machen könnten.

Wir gaben den Tipp, einen Freizeitpark, der ganz in der Nähe lag, zu besuchen. Dieser Vorschlag wurde dankend angenommen und nun hieß es fertigmachen, ab in die Autos und losfahren.

Bevor wir in den Park gingen, aßen wir noch eine Kleinigkeit zu Mittag. Anschließend konnte das Abendteuer im „Gardaland“ beginnen.

Wir fuhren mit dem Riesenrad. Auch verschiedene Karussells machten wir unsicher.

In dem Park wurden verschiedene Kinofilme „zum Leben erweckt“.

Beispielsweise gab es eine Jumanji Wasserbahn. Die Essensmeile war als kleine Westernstadt aufgebaut. Es war total aufregend, alles zu entdecken und unsere Klienten dabei zu beobachten, wie sie alles erkundeten.

Das Abendessen gab es auch im Park. Anschließend machten wir uns abends erst gegen 20:00 Uhr wieder auf die Heimreise.

Wir waren alle kaputt von dem Erlebten, weshalb wir alle frühzeitig ins Bett gefallen sind, damit unsere Augen sich ausruhen konnten.

 

Siebter Tag

 

Am siebten Tag frühstückten wir wieder gemeinsam und beschlossen, nicht allzu weit weg zu fahren, da es auch ziemlich heiß war.

Die erste und beste Idee kam prompt: auf dem Lago Maggiore Schiff fahren. Logisch!...

Es ging auf die Zimmer, wir machten uns fertig und die Fahrt ging los.

Nach 10 Minuten waren wir am Anleger – und was hatten wir für ein Glück: das erste Boot, das kam, gehörte komplett nur uns.

Hier muss mal gesagt werden, dass der Kapitän und sein Mitarbeiter extrem nett und freundlich waren. Sie halfen allen Klienten beim Einsteigen und waren insgesamt sehr höflich.

Die Reise ging etwas über eine Stunde über den gesamten See. Das Wasser war richtig schön türkis. Die Inseln im See konnten wir ganz aus der Nähe betrachten. Es hat einfach Spaß gemacht.

Zurück an Land gingen wir direkt am Ufer Mittag essen. Anschließend liefen wir noch ein Stückchen durch die Einkaufspassage und beschlossen, am Nachmittag wieder ins Hotel zu fahren und auf der Terrasse noch etwas zu „chillen“.

Auch nach dem Abendessen machten wir es so. Wieder saßen wir mit einigen Klienten bis in die Nacht auf der Terrasse und genossen es einfach, beisammenzusitzen, Musik zu hören und dem Wetterleuchten, dass aufzog, zuzuschauen.

 

Achter Tag

 

Am achten Tag starteten wir wieder etwas später mit dem Frühstück und trafen uns erst gegen 08:45 Uhr im Frühstücksraum.

Das heute angesagte Tagesziel stieß recht schnell auf Begeisterung, denn wir wollten den Tag in Mailand verbringen.

So fuhren wir vormittags los und waren etwas über eine Stunde unterwegs.

Als wir einen Parkplatz gefunden hatten, gingen wir auf die Suche nach einem leckeren Restaurant, das wir prompt nach ca. 10 Minuten auch erreicht haben.

Allerdings kullerten bei meiner Tochter und mir einige Krokodilstränen als wir dort eintraten, denn wir standen direkt vor einem Becken mit lebendigen Hummern…

Wir setzten uns dann so hin, dass uns der Blick zum Becken verwehrt war, und so konnten wir die leckere Steinofenpizza auch genießen.

Als wir fertig gegessen hatten, gingen wir zum Mailänder Dom. Der Anblick: „WOW“!! Mehr fällt mir nicht dazu ein. So ein wunderschönes Gebäude! Wir schleckten direkt am Dom ein Eis und tranken eine Cola. Anschließend machten wir uns aber wieder auf den Heimweg, denn es war wirklich unglaublich warm. Wir waren müde und kaputt und waren froh, als wir am frühen Abend wieder im Hotel waren.

Wir die Tage zuvor, ließen wir den Abend auf der Terrasse ausklingen.

 

Neunter Tag

 

Am neunten und somit letzten Tag war die Stimmung schon etwas getrübt.

Jeder wusste, dass das Ende der Freizeit naht. Wir wollten den Klienten nochmal einen wunderschönen Tag bereiten, und so packten wir die Sachen und fuhren zum Schwimmen an den See.

Den gesamten Tag verbrachten wir am oder im Wasser. Immer wieder suchten wir die Abkühlung im See. Wir hatten einfach noch ein paar wunderschöne Stunden, die uns noch sehr, sehr lange in Erinnerung bleiben werden.

Nachmittags verließen wir den Strand und gingen nochmal ein Eis essen. Wir fuhren ins Hotel zurück, gingen alle erst ins Bad, und machten uns dann fertig – denn es war klar: am letzten Abend müssen wir gemeinsam nochmal SCHICK essen gehen.

Gesagt, getan, alle sahen wunderschön aus.

Wir besuchten ein schickes Restaurant ganz in der Nähe des Sees – und auch hier nochmal ein Riesendank an die Mitarbeiter des Restaurants. Wir wurden sehr herzlich, liebevoll und mit offenen Armen empfangen und später auch wieder so verabschiedet.

Es war ein unvergesslicher Tag gewesen. Das erhielten wir auch als Rückmeldung – was uns als Team einfach eine unglaubliche Bestätigung war.

 

Zehnter Tag

 

So, nun können wir hier nicht mehr so viel berichten.

Ein letztes gemeinsames Frühstück in Italien und ein letztes Mal den Ausblick auf den See genießen.

Die Stimmung war gut und wir freuten uns auf Zuhause, aber gleichzeitig war es auch traurig. Denn die 10 Tage waren wie im Flug vergangen und hatten uns nochmal auf eine ganz andere Art und Weise zusammengeschweißt.

Wir reisten also mit einem lachenden und einem weinenden Auge ab…

 

Fazit:

 

Wir haben sehr viel gelacht.

Wir haben tolle Gespräche geführt.

Wir haben uns nochmal neu kennen gelernt.

Wir sind mindestens 2 Nuancen dunkler geworden.

Wir sind mit einem Handy weniger zurückgekommen.

Wir hatten einfach eine wunderschöne Zeit.

Danke für die tolle Freizeit!

-- Melanie Wagner – Kevin Wagner – Sascha Müller --

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ODENWALD

HAUS

Wohneinrichtung
für Menschen mit Behinderung

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